04.05.2011

Trance Party

Ein Artikel von Prof. Dr. Dieter

Trance gehört als Subgenre zur Electronic Dance Music (EDM). Allgemein beschreibt dieser Term vor allem die in den letzten zwei Jahrzehnten durch elektronische Hilfsmittel entstandene Musik inklusive einiger Subgenres wie Techno, House und Drum ?n' Bass. Trance gilt neben Synth-Pop, Acid, Jungle, Drum ?n' Bass, Gabba, Goa und Dub wiederum als Unterkategorie von Techno. Große Events von Fans dieser Musikrichtung werden unter anderem Trance Party genannt. Das grundlegende Rhythmuskonzept beim Trance ist das sogenannte Prinzip des ?four-on-the-floor'. Diese Bezeichnung lässt sich auf die musikalische Praxis im Rock zurückführen. Wollte der Schlagzeuger einer Band einen Rhythmus aus Viertelnoten spielen, so musste er das Pedal der Bass Drum viermal pro Takt heruntertreten. Four-on-the-floor beschreibt also den stetigen Fluss aus Viertelnoten der Bass Drum in einem Track, der bei Trance-Musik elektronisch erzeugt wird. Der Reiz bei elektronisch produzierter Musik liegt eindeutig in der artifiziellen und unnatürlichen Ästhetik der Drum-Machines und Synthesizer. Trotzdem arbeiten Produzenten von Electronic Dance Music an Praktiken, um menschliche Effekte wie Verschiebungen im mikrorhythmischen Bereich zu imitieren, die normalerweise ein Gefühl von Swing und Groove beim Publikum erzeugen. Dieser Effekt entsteht, wenn die Erwartungen des Publikums an den folgenden Rhythmus der Musik enttäuscht werden und somit eine Überraschung hervorruft, die das Erlebnis der Trance Party für das Publikum zu einem einmaligen Erlebnis macht.

Kommentare zu diesem Beitrag

Dr. Gunna schrieb am 16:30 Uhr 22.4.2011

Das Buch ist einfach spitze. Schon nach dem ersten Band war ich so süchtig danach!

Rositta schrieb am 21:18 Uhr 18.4.2011

Also ich finde die Seite gut, trotz der Kritik von manchen hier.

Khaled schrieb am 07:30 Uhr 18.4.2011

Super Sache! Weiter so, ich find es gut und wichtig was hier abgeht... *thumbs up*